HU Erinnerung

Seit dem 01.07.2012 ist die Rückdatierung bei der Hauptuntersuchung entfallen. Bei einer Fristüberschreitung von mehr als 2 Monaten ist eine vertiefte HU mit einem erhöhten HU-Entgelt fällig.

Damit Sie nicht irgendwann eine Mängelkarte hinter den Scheibenwischern Ihres Fahrzeugs vorfinden, erinneren wir Sie gerne rechtzeitig an Ihren nächsten Termin zur Hauptuntersuchung.

Registrieren Sie sich jetzt, wenn Sie von uns eine HU-Erinnerung per E-Mail wünschen.

So zeigt Ihnen die Plakette auf den hinteren Kennzeichen den Termin für die nächste Hauptuntersuchung an:

HU-Plakette

  • Die nach oben zeigende Zahl zeigt den Monat der nächsten Untersuchung.
  • Die Zahl in der Mitte zeigt das Jahr der nächsten Untersuchung.
  • Die Abfolge der Farben wiederholt sich alle sechs Jahre.

 

H-Kennzeichen nach §23 StVZO

Vor die Zulassung von mehr als 30 Jahre alten Fahrzeugen über ein H-Kennzeichen hat der Gesetzgeber eine Prüfung und Begutachtung durch eine Überwachungsorganisation gestellt. Diese Begutachtung nach §23 StVZO führen wir als Partner der GTÜ durch. Voraussetzung für die Zuteilung des H-Kennzeichens ist u.a. ein überdurchschnittlicher Erhaltungszustand (Einstufung als erhaltungswürdiges Kulturgut).

Veränderungen sind nur zulässig, wenn diese zeitgemäß sind, d.h. innerhalb von 10 Jahren nach der Zulassung vorgenommen wurden oder eine solche Änderung in diesem Zeitraum hätte vorgenommen werden können.

Leitfaden zur Begutachtung von Oldtimern (GTÜ)

Viele Informationen über Oldtimer erhalten Sie auch in der Oldtimer-Datenbank der GTÜ. Hier können Sie sich registrieren: GTÜ Oldtimerservice

Die neuen amtlichen Schadstoffplaketten

Gesundheitsgefahren durch Feinstaub

Aus zahlreichen Studien ist bekannt, dass Feinstaub und vor allem die besonders kleinen Teilchen zu einer Zunahme von Asthma- und Lungenerkrankungen bis hin zu Lungenkrebs sowie zu einer Zunahme der Herz-Kreislauferkrankungen führen kann.

Feinstaub wird überwiegend durch Verbrennungsprozesse von der Industrie, vom Verkehr und von den Haushalten freigesetzt. Er kann in Ballungsgebieten zu gesundheitsschädlichen Konzentrationen führen.


Wissenschaftler warnen schon lange vor den Gefahren des Feinstaubs, der durch den täglichen Verkehr in unseren Städten produziert wird, da dieser verkehrsbedingte Feinstaub hauptsächlich aus gesundheitsgefährdenden Abgas- bzw. Dieselrußpartikeln besteht. Kinder und ältere Menschen sind davon besonders betroffen.

Deshalb hat die Bundesregierung entsprechende Maßnahmen zur Reduzierung von Feinstaubbelastungen durch Kraftfahrzeuge beschlossen.

Gesetzliche Regelungen
Durch die im Bundesgesetzblatt vom 16. Oktober 2006 veröffentlichte Verordnung zur Kennzeichnung der Fahrzeuge mit geringem Beitrag zur Schadstoffbelastung (35. BImSchV) können Städte und Gemeinden seit März 2007 Umweltzonen ausweisen und dort Fahrverbote aussprechen. Hiervon sind Millionen Fahrzeuge betroffen.

 

Dazu zählen alle Fahrzeuge mit der Schadstoffgruppe 1 (Benziner ohne geregelten Katalysator und ältere Dieselfahrzeuge): Diese müssen bei entsprechender Luftbelastung immer “draußen” bleiben und dürfen Umweltzonen generell nicht mehr befahren.



Fahrzeuge mit den Schadstoffgruppen 2 – 4 dürfen Umweltzonen nur befahren, wenn Sie eine der ausgeschilderten Plaketten an der Windschutzscheibe tragen. Aus der nebenstehenden Tabelle können Sie entnehmen, welche Plakette Ihr Fahrzeug erhält.
Zum Vergrößern klicken Sie auf die Tabelle.



Bei älteren Fahrzeugscheinen (obere Abbildung) steht die relevante Schlüsselnummer unter Ziffer “zu 1”.

In der neuen Zulassungsbescheinigung Teil I ab 2005 (untere Abbildung) steht sie unter Feld 14.1.
Relevant sind die jeweils letzten beiden Zahlen.

Welche Plakette Ihr Auto bekommen kann erfahren Sie außerdem in unserer Online-Suche.



Nachrüsten deshalb jetzt sehr attraktiv
Das Aussperren aus den Umweltzonen ist für viele Autofahrer ein überzeugendes Argument zum Nachrüsten auf umweltfreundlichere Technik. Nach der Umrüstung durch eine anerkannte AU-Werksatt erhält der Autobesitzer eine Abnahmebescheinigung. Anhand dieser trägt die Zulassungsstelle die neue Partikelminderungsstufe (PM-Stufe) in die Fahrzeugpapiere ein. Der Staat belohnt die Nachrüstung nur noch bis Ende 2012 mit einem Bonus in Höhe von 330 Euro. Ab Januar 2013 sinkt die Förderung auf 260 Euro und läuft zum Jahresende ganz aus. Wer eine Bescheinigung einer Werkstatt oder eines Kfz-Sachverständigen und einen entsprechenden Eintrag der Zulassungsbehörde vorweisen kann, stellt einen Online-Antrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle unter www.bafa.de.

Welche Plakette Ihr Auto bekommen kann und welche Nachrüstmöglichkeiten es dafür gibt, erfahren Sie außerdem in unserer Online-Suche.



Die amtlichen “Feinstaubplaketten” – Wo gibt es sie?
Über den Erwerb einer Feinstaubplakette kann der Autofahrer selbst entscheiden. Sie garantiert die freie Fahrt für saubere Autos in Umweltzonen. Die amtlichen “Feinstaubplaketten” können Sie bei Ihrem GTÜ-Sachverständigen erhalten.

Der GTÜ-Partner in Ihrer Nähe berät Sie gern. Sie finden ihn ganz leicht im Internet unter www.gtue.de.

Qualifiziertes GTÜ-Schadengutachten

Der qualifizierte GTÜ-Kfz-Sachverständige ist ein neutraler Schiedsrichter im Spiel der Interessengruppen.

Das Schadengutachten nach einem Verkehrsunfall dient der Feststellung der unfallbedingt eingetretenen Schäden am Fahrzeug. Es hat sowohl schadenfeststellenden wie auch beweissichernden Charakter. Im Kaskoschaden berücksichtigt der GTÜ-Sachverständige die vertraglichen Vorgaben und im Haftpflichtschaden die gesetzlichen Bestimmungen sowie die geltende Rechtsprechung im Rahmen der Gutachtenerstellung.

Die GTÜ-Sachverständigen sind neutral und unabhängig. Somit gewährleistet die GTÜ-Sachverständigenorganisation, dass der Geschädigte 100 % Ersatz hinsichtlich seines Fahrzeugschadens geltend machen kann.

Wichtig dabei ist, dass erst die Einschaltung eines qualifizierten und unabhängigen Kfz-Sachverständigen wie z.B. eines GTÜ-Partners zur vollen Schadenersatzleistung führt.

Die Gutachtenerstellung erfolgt mit den neuesten Technologien und mit den modernsten Kommunikationstechniken wie zum Beispiel:

  • Aktuelle Schaden-Kalkulationsprogramme mit mobilen Erfassungsterminals einschließlich Online-Datenübertragung zum Auftraggeber
  • Digital- und Videokameras sowie optimierte Texterfassung mittels Handscanner zur besonders einfachen und sicheren Datenübernahme aus den Fahrzeugpapieren

Sicherheitsprüfungen (SP) nach § 29 StVZO

Die GTÜ-Prüfingenieure sind im Sinne der Verkehrssicherheit tätig und arbeiten im Rahmen ihrer Prüftätigkeit im Namen und auf Rechnung der GTÜ. Sie setzen u. a. die in § 29 StVZO gesetzlich vorgeschriebenen Bestimmungen für Verkehrssicherheitsprüfungen um und handeln damit im hoheitlichen Auftrag. Neben der Hauptuntersuchung (HU) für Zweiräder, PKW, Nutzfahrzeuge und Anhänger steht die Sicherheitsprüfung (SP) für Nutzfahrzeuge und Kraftomnibusse im Mittelpunkt ihrer Arbeit.

Sicherheitsprüfungen (SP) nach § 29 StVZO
Die Ansprüche an die Fahrzeugsicherheit im Transportbereich sind gestiegen. Die GTÜ-Prüfingenieure führen Sicherheitsprüfungen nach § 29 StVZO an LKWs, Zugmaschinen und KOM qualifiziert durch.

Änderungsabnahmen nach § 19 (3) StVZO

Die GTÜ-Prüfingenieure sind im Sinne der Verkehrssicherheit tätig und arbeiten im Rahmen ihrer Prüftätigkeit im Namen und auf Rechnung der GTÜ.

Bei Fahrzeuganbauten, -umbauten und -änderungen begutachten die GTÜ-Prüfingenieure die Fahrzeuge und dokumentieren die Veränderungen nach § 19 (3) StVZO in einer Änderungsabnahmebescheinigung. Dazu gehören etwa die Umrüstung auf andere Räder oder Reifen, der Anbau einer Anhängezugvorrichtung sowie Veränderungen am Fahrwerk (z. B. Tieferlegung).

Sonderräder, Spoiler, Tieferlegungen, Leistungssteigerungen? Die GTÜ-Prüfingenieure nehmen unter Berücksichtigung der passenden Prüfzeugnisse die technischen Änderungen an Ihrem Fahrzeug ab und auch die „Eintragung“ vor.

Teilegutachten
Falls Sie das passende Teilegutachten/Teilegenehmigung nicht mehr greifbar haben: kein Problem! Die GTÜ-Zentrale in Stuttgart hat Zugriff auf umfangreiche Datenbanken, in denen zahlreiche Bauartgenehmigungen, Teilegutachten und allgemeine Betriebserlaubnisse hinterlegt sind.

Zudem kann die GTÜ im Problemfall auch über den Hersteller die passenden Gutachten für das Kundenfahrzeug besorgen, womit allerdings Zusatzkosten verbunden sind. Im gleichen Umfang helfen wir Ihnen bei der Umtragung eines Kleinkraftrades/Rollers zum Mofa und wieder zurück.

Hauptuntersuchung (HU) nach § 29 StVZO mit integrierter Abgasuntersuchung

Die GTÜ-Prüfingenieure sind im Sinne der Verkehrssicherheit tätig und arbeiten im Rahmen ihrer Prüftätigkeit im Namen und auf Rechnung der GTÜ.

Sie setzen u. a. die in § 29 StVZO gesetzlich vorgeschriebenen Bestimmungen für Verkehrssicherheitsprüfungen um und handeln damit im hoheitlichen Auftrag.

Hauptuntersuchung (HU) nach § 29 StVZO mit integrierter Abgasuntersuchung
Nach dem Motto “Mehr Service für Sicherheit” setzen sich die GTÜ-Prüfingenieure für Ihre Sicherheit im Straßenverkehr ein und bringen bei positivem Ergebnis die Prüfplakette an.

Die HU-Plakette
Seit dem 01.12.1999 gibt es keine Toleranz mehr auf die Überschreitung der Hauptuntersuchungsfrist. Damit Sie nicht irgendwann eine Mängelkarte hinter den Scheibenwischern Ihres Fahrzeugs vorfinden, achten Sie auf die Daten, die Ihnen die Prüfplakette auf dem hinteren Kennzeichen anzeigt. Darauf zu erkennen ist der Monat und das Jahr in dem die Durchführung der nächsten Hauptuntersuchung erforderlich ist. Die Farbe gibt zusätzlich nochmals Aufschluss über das Jahr der Fälligkeit.

HU-Plakette

Die Abfolge der Farben wiederholt sich alle sechs Jahre.

Nachweis einer Hauptuntersuchung ersetzt aufwändiges Vollgutachten
Mit der “Neuordnung des Rechts der Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr” hat die Bundesregierung das “Prüf- und Zulassungsverfahren von Fahrzeugen im Straßenverkehr” vereinfacht und beschleunigt. Prüfer aller anerkannten Kfz-Prüfinstitutionen – und damit auch die Prüfingenieure der GTÜ – können nun Fahrzeuge, die länger als 18 Monate abgemeldet waren, im Rahmen einer Hauptuntersuchung gemäß § 29 StVZO (HU) prüfen. Dies gilt auch für Fahrzeuge, die bereits vor dem 1. März 2007 stillgelegt wurden. Damit ist der Weg frei für eine Wiederzulassung ohne aufwändiges “Vollgutachten” durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen. Durch diese neue Regelung, die seit dem 1. März 2007 gilt, wird unnötiger Aufwand vermieden, Kosten gespart und mehr Bürgernähe praktiziert. Außerdem kann die Wahl der Prüforganisation nun frei erfolgen.